Destination Atlantik Kanada
Tourismus in Nordamerika
Warum ist die Atlantikküste im Nordosten Kanadas mein nächstes Reiseziel ?
Die kanadischen Provinzen der Atlantik Küste im Nordosten Kanadas sind wegen ihren landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte vergleichbar mit dem Norden Europas, sind aber gleichzeitig auch wiederum so unterschiedlich, dass sich eine Reise auf jeden Fall lohnt.
Ein Einblick in die Destination Atlantik Kanada
Leuchttürme und Fischerdörfchen im kanadischen Nordosten
Die vier Atlantikprovinzen Nova Scotia, Prince Edward Island, New Brunswick und Neufundland sind eine vielfältige Urlaubsregion. Nova Scotia bietet neben der Hauptstadt Halifax auch idyllische Orte wie Peggy's Cove und die herrliche Panoramastrasse Cabot Trail, die der Küste von Cape Breton Island entlang führt. PEI, wie Kanadas kleinste Provinz Prince Edward Island kurz genannt wird, bietet nebst Lobster-Festivals Bilderbuchdörfer und ausgedehnte, feinsandige und rötlich schimmernde Badestrände. New Brunswick, eine extrem waldreiche Provinz, hat die höchsten Gezeitenunterschiede der Welt. Über 12 m beträgt die Differenz zwischen Ebbe und Flut in der Bay of Fundy. Neufundland ist bekannt für seine Gastfreundschaft, für grandiose Fjordlandschaften und einsame Natur.
Nova Scotia: Für die Hauptstadt Halifax sollten Sie sich unbedingt Zeit nehmen. Nicht nur der faszinierende Hafen, nein auch die erhöht über der Stadt gelegene Zitadelle ist absolut sehenswert. Tradition wird hier gross geschrieben: Da sind die Historic Properties am alten Hafen und der Schoner Bluenose II, der täglich zu einem mehrstündigen Segeltörn mit Passagieren ausläuft. Ein Muss ist der Besuch von Peggy's Cove, dem wohl fotogensten Fischerdorf von ganz Kanada, mit seinen buntbemalten Holzhäusern auf grauem Granit. Davor thront stolz der rotweisse Leuchtturm, der donnernden Brandung des Atlantik trotzt. Diese Gegend werden Sie in Ihr Herz schliessen.
Prince Edward Island: Entdecken Sie die herrlichen, zum Baden einladenden Sandstrände an der Nordseite der Insel, die auch als Surfparadies gilt. Bestens bekannt ist die Insel auch auf Grund des grossen Lobster-Vorkommens. Cavendish heisst der Ort, wo sie sich diesen Lobster-Schmaus nicht entgehen lassen dürfen. An jedem der vier Ecken der Insel steht ein bekannter Leuchtturm, am sehenswertesten ist Westpoint Lighthouse, und auch unterwegs trifft man auf weitere dieser eindrücklichen Bauwerke.
New Brunswick: Entlang der Küste findet man sehenswerte Landschaften und Parks. Entlang der Bay of Fundy kann man während Ebbe bizzare Gesteinsformationen bewundern, die sonst unter Wasser stehen.
Neufundland: Entlang der Westküste Neufundlands, vorbei an zierlichen Dörfchen und Fjorden, wie man sie nur in Norwegen oder Alaska zu finden glaubt, erreicht man Deer Lake. Ostwärts geht es nun weiter, endlose Täler, riesige Wälder und düstere Berge überfliegend. Hier sind einige der besten Lachsflüsse der Provinz. Eine gute Flugstunde südlich liegt der Gros Morne National Park. Geniessen Sie den Aufenthalt in herrlichster Natur: Lachse fischen nach Herzenslust, Kanu- und Ruderbootfahren in unberührten, total sauberen Seen, Wasserfälle und Tiere beobachten in einer Gegend, wie sie bei uns in Europa kaum mehr anzutreffen ist. Ab Neufundland lässt sich problemlos eine Tagestour nach Frankreich realisieren. Sie haben richtig gelesen; 30 km vor der Südküste Neufundlands befindet sich das 242 qkm kleine und rund 6'000 Einwohner zählende französische Territorium Saint-Pierre-et-Miquelon. Renaults mit den Autoschildern SPM trifft man hier an und die Bewohner sind stolz, Franzosen zu sein. Absolut besuchenswert ist die Hauptstadt St. John's. Es ist Kanadas älteste Stadt mit einem grossen und lebhaften Hafen, womit auch abends für Stimmung gesorgt ist. Vom Signal Hill aus, der als 180 m hoher Felsen steil aus dem Meer emporragt, geniesst man einen super Ausblick auf die Stadt. Auch ein Besuch des Neufundland-Museums mit seinen Andenken an die ersten Siedlungsversuche der Engländer und Franzosen ist absolut lohnenswert. St. John's ist vor allem eine Handelsstadt, ein übergrosser Marktplatz. Nur wenige Häuser gehen vor die Zeit der grossen Feuersbrunst (1892) zurück, doch die Altstadt ist erhalten geblieben. Die alten Strassen existieren noch immer und sind oft so steil, dass sie als Treppen angelegt wurden. In St. John's beginnt auch der 8'000 km lange Trans-Canada Highway und das nahe gelegene Cape Spear ist der östlichste Punkt von Nordamerika. Unternehmen Sie unbedingt eine Bootsfahrt auf das offene Meer um riesige Wale aus nächster Nähe zu beobachten.
BeaverTours
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